Samstag, 9. Mai 2009
Gestern habe ich mir den neuen Star Trek (11) im Kino angesehen und muss sagen, ein absolut genialer Film. Irgendwie war es klar, dass die Reihe auch mit der Zeit gehen muss und irgendwie an einem toten Ende angelangt ist. Insofern ist es den Drehbuchautoren und Regiesseuren gelungen, dem Ganzen einen neuen Anstrich zu geben. Erzählt wird die Story, wie sich die Besatzung an Bord der Enterprise kennenlernt. Wobei man sagen muss, dass hier gewisse Zeit-Reisen-Paradoxe passieren und man somit den Star Trek 11 nicht als Grundlage für die anderen Filme sehen darf. Ich will aber jetzt nicht zu viel vom Inhalt verraten. Was sehr interessant ist, ist dass das Konzept der Kameraführung für Weltraumszenen, die von Joss Wheddon begründet und bei Battlestar Galaktika fortgeführt wurde, ebenfalls in Star Trek 11 Anwendung findet. Und zwar wird die Kamera hier oft bewegt, der Zoom verändert und somit dem ganzen eine besondere Dynamik gegeben. Auch ist das ganze Raumschiff deutlich wendiger und sieht bei den Kämpfen auch wesentlich gefährlicher aus.
Eine Stärke bzw. Besonderheit der früheren Filme war der moralische Aspekt. Das muss man schon sagen, der geht hier ziemlich unter. Aber ich denke auch, dass das mittlerweile ziemlich ausgelutscht ist, insofern ist das schon ganz ok so. Fazit: Unbedingt reingehen!   
"Star Trek 2009" vollständig lesen
Donnerstag, 12. Februar 2009
"Sehen Sie das Referendariat unter dem Motto Lernen Sie Bayern kennen..." sagte einer der Seminarlehrer zu Beginn meines Referendariats und bezog sich auf die Tatsache. dass man als Lehramtsanwärter durch die halbe (bayerische) Weltgeschichte versetzt wird. Ich hatte das verdrängt und gehofft, dass ich in der Gegend bleibe. Doch es kam anders. Vor drei Wochen bekamen wir bescheid und bei mir stand auf dem Wisch, dass ich ins Gymnasium einer kleinen Ortschaft zwischen München und Rosenheim (namens Bruckmüh1) geschickt werde. Wahrscheinlich für ein halbes Jahr, vielleicht auch ein ganzes. Glücklicherweise habe ich durch den netten und hilfsbereiten Direktor sehr schnell eine Bleibe bei einer Lehrerin des Gyms gefunden, die mir ein Zimmer in einem sehr schönen Haus (sogar mit Hund) vermietet. Das Zusammenleben gestaltet sich dann WG-ähnlich, was für mich auch eine neue Erfahrung ist. Der Stundenplan schaut auch ganz gut aus und ich bin dann mal gespannt was mich da so erwatet. Meine Katzen machen in der Zeit Urlaub bei Vero, da gefällts ihnen eh sehr gut. Das neue Gym sieht aus wie ein Raumschiff und ist topmodern. Hier ein Bild: 
Sonntag, 11. Januar 2009
Ich frühstücke ja immer sehr dekadent und vor allem lange, insbesondere am Wochenende. Dabei lasse ich mich auch in der Regel vom Fernseher berieseln, meistens irgendwelche Dokus über Geschichte, Natur oder Technik. Glücklicherweise gibts ja auch so Sender wie Phoenix, 3Sat, BR und co, wo sowas gezeigt wird, auch wenn man durch geringere Einschaltquoten kaum Werbeeinnahmen machen kann (das soll jetzt aber keine Lobrede auf die GEZ-Gebühren werden). Vorhin wurde auf Phoenix ein längeres Gespräch mit Uschi Glas ausgestrahlt, wo sie von ihren Engagements berichtete. Dabei erzählte sie von einer Sache, die sie sehr beschäftigt und um die sie sich auch schon seit 1997 bemüht. Es handelt sich um eine Frau, die seit 1991 in einer Todeszelle in den USA sitzt und wo alles darauf hindeuted, dass hier Justizpfusch betrieben wurde. Sie heißt Debra Jean Milke.
"Der Fall Debbie Milke" vollständig lesen
Sonntag, 9. November 2008
In letzter Zeit machen sich neue Blogeinträge rar, aber durch die Schule bin ich zum einen etwas zu gestresst und zum anderen thematisch etwas limitiert. Nichtsdestotrotz kann ich ein bisschen was über meine Katzen erzählen. Die waren zwar in den letzten Wochen wieder auf Urlaub bei Vero, aber mittlerweile habe ich sie wieder. Buffy hat sich ein neues Lieblingsplätzchen gefunden, wo sie friedlich schlafen kann, nämlich unter der Daunenbettdecke. Das sieht zwar süß aus, aber man muss dennoch höllisch aufpassen, weil sich die kleine Katze nicht abzeichnet und so muss man acht geben, dass man sich nicht versehentlich draufpflanzt. Bilder von Buffy unter der Decke hab ich zwar noch nicht geschossen, sind aber in Arbeit. Dafür gibts aber andere Bilder.
Samstag, 8. November 2008
Als ich heute beim Edeka noch ein paar Sachen einkaufen war, habe ich beim anstehen an der Kasse die ausliegenden Zeitungen gesehen. Darunter war auch die Abendzeitung, deren Aufmacher "Frankens dümmste Fahrschülerin" lautete. Darunter war ein Bild von einem schrottreifen Auto abgebildet. Inhaltlich ging es darum, dass eine Fahrschülerin bei ihrem sechsten Versuch die Fahrprobe zu bestehen von der Landstraße abgekommen sei und es so zu dem Unfall kam. Verletzte gab es nicht. Hier ist ein Link zu dem Artikel der Abendzeitung. Im übrigen hab ich schon lange keinen solch dilettantischen Internetauftritt mehr gesehen.
Ich bin darüber entsetzt, wie skrupellos der Journalist Ralph Hub (der Name Stand unter dem Bericht) mit einer menschlichen Tragödie umgeht. Man muss sich das mal vorstellen, eine junge Frau investiert hier viele tausend Euro in einen Führerschein, ist durch die vielen Misserfolge sicherlich gefrustet ohne Ende, und dann passiert auch noch solch ein Unglück. Und dann kommt auch noch ein Möchtegern-Journalist und macht sich über ihr Leid lustig. Ich bin übrigens überzeugt davon, dass Intelligenz nur sehr bedingt mit dem Erfolg bei der Fahrprüfung korelliert, aber darüber sollen sich die Experten streiten. Wohl aber kein Experte muss man sein, um sofort zu erkennen, dass Herrn Hub das ganze noch nicht spektakulär genug war und so wurden mit billigen Tricks das Unfallbild aufgemotzt. Wenn man sich nämlich die Beifahrertüren genauer ansieht, erkennt sogar der Laie, dass hier wohl wer mit einem Malprogramm einen billigen Wirbel eingebaut hat, damit das Auto schrottiger aussieht als es wirklich war, obwohl darunter "Quelle: Polizei" stand. Jaja, man wird natürlich sagen, dass man das nur gemacht hat, um den Namen der Fahrschule zu verbergen, aber seien wir mal ehrlich, das kann man auch durch eine partielle Unschärfemaske erreichen, wie es so üblich ist. Das täuscht dann nämlich auch keine falschen Tatsachen vor. Die Abendzeitung scheint es wirklich nötig zu haben und Herr Hub sollte sich echt schämen.
Samstag, 4. Oktober 2008
So schnell geht ein Jahr rum! Lily wohnt jetzt schon über ein Jahr bei mir und ich denke, dass wir tolle Freunde geworden sind. Gut, wenn man sie zu viel streichelt, dann schnappt sie manchmal nach einem, aber das habe ich ziemlich gut heraußen. Insgesamt gabs (bis auf mein vernichteter Computer) auch wirklich keine Probleme. Bin echt froh, dass ich sie und Buffy habe, ansonsten wärs schon oft ziemlich still um mich herum. Apropos Buffy. Die kleine ist mittlerweile auch ein Jahr alt. Ihre Scheu gegen Unbekannte und irgendwelchen lauten Geräuschen (wie Husten) hat sie bis heute nicht abgelegt und ist wohl ein Charakterzug. Ansonsten ist sie echt total knuffig und ist nach wie vor ein Herz und eine Seele mit Lily. Im Augenblick machen die beiden wieder Urlaub bei Vero und toben sich mit Leo und Shiva aus, aber spätestens am Sonntag sind sie wieder bei mir.
Freitag, 12. September 2008
"Sie haben Post" und zwar von Blizzard. Ungläubig lese ich mir die Email durch, wo mir erzählt wird, dass ich einen Betaschlüssel für das zweite Addon von World of Warcraft gewonnen habe. Erst dachte ich mir, dass das bestimmt nur eine Passwort-Fishing Email ist, wo sich jemand meinen Login ergattern will, aber der Link führte direkt auf die Blizzardhomepage, wo ich meine Daten eingeben kann. Juhu! Ich folge dem Anmeldeprozess und kopieren mir meine Charaktere auf den einzigen europäischen Betaserver. Danach begann der Frust, nämlich der Download des WoW-Betaclients. Insgesamt musste ich mir etwa 3GB Daten ziehen und das installieren dauerte ewig. Wenn ich dazu komme, das Spiel mal anzutesten, berichte ich wieder darüber. Irgendwie bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich das überhaupt will, weil schließlich mache ich mir schon etwas Atmosphäre und Spannung kaput wenn ich das halbfertige Spiel anteste.
Freitag, 29. August 2008
Schon wieder ist ein Jahr rum und jetzt bin ich 33. Nochmal das ganze und ich bin 66, da fängt ja dann langsam das Rentenalter an. Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit in der man viel sinnvolles oder auch nicht sinnvolles anstellen kann. Zum Beispiel meinen Geburtstag feiern. Wir waren im Kino und haben uns Hancock angesehen. Ein lustiger Film, wo ein Superheld es ständig vergeigt und nur durch einen PR-Berater es schafft, sich einen guten Ruf zuzulegen. Außerdem waren wir im Nürnberger Tierpark und haben uns Flocke angesehen. Sie ist zwar mittlerweile recht groß geworden, aber immernoch goldig zuzusehen, wenn sie so Unsinn veranstaltet. Am Sonntag war ich dann noch in Neustadt und hab dort einen leckeren Kuchen bekommen. Außerdem hat mich Shiva gleich mal als Schlafplatz missbraucht. 
|